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Hier sollen Geschichten, lustige Anekdoten und kleine Reportagen gesammelt werden.
Jeder, der etwas beizutragen hat, soll sich bitte melden.

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bereits gesammelt
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1960 - Die ersten Segelboote auf dem Bärensee
Der Bärensee wurde 1955 gebaut und 1956 fertiggestellt. Das heißt wohl, er
wurde erstmals geflutet. Wenig später sind schon die ersten Versuche unternommen
worden, auf dem Bärensee zu segeln. Allesamt mit abenteuerlichen Eigenbauten.
Der erste Segler auf dem Bärensee war wohl Jörg Lang, der 1960 im Alter von 16 Jahren
ein selbst gebautes Boot zu Wasser brachte. Es existiert sogar ein Foto davon:
Eine besonders kuriose Konstruktion war ein Boot aus zwei zusammengeschweißten Dächern von VW-Bussen.
Eines der ersten "richtigen" Segelboote war dann der Chiemsee-"Schratz" der
Familie Biesenberger mit seinem charakteristischen Peitschenmast.
Schon bald sahen sich die Segler nach kommerziellen Produkten um. Vielfach
vertreten waren dabei die diversen Boote unter der Bezeichnung "Koralle" oder
der Vaurien. Auch ein früher 420er soll auf dem
Bärensee gesegelt sein. Ab Mitte der 60er kamen dann noch andere Typen dazu:
der erste Korsar, ein Finn, diverse Katamarane und immer wieder Eigenbauten.
Einer davon war die "Polystar" - ein von Peter Ressel und Fritz Kassel selbst
laminierter Knickspanter - für lange Jahre das größte Boot am See. Er ersetzte
ein im Bärensee gesunkenes Metallboot, das wohl ebenfalls selbst gebaut war.
Die "Wundrak-Werft" in Neugablonz hatte damals die Lizenz für den Bau von 420ern
erworben und eine Kleinserie aufgelegt - die meisten dieser
Boote fanden ihren Weg an den Bärensee. Die Typenvielfalt kannte fast keine Grenzen. Um 1970
waren gut 40 Segelboote aus über 20 Klassen am See:
420er,
445er,
Koralle,
Vaurien,
Pirat,
Korsar, Schratz,
Windy,
Conger, Phantom, Häfele 370, Alpa Esse,
Flying Junior,
Zef,
Finn,
Moth,
diverse Eigenbauten wie die Polystar, verschiedene Katamarane und sogar Trimarane.

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1960 bis 1975 - Die Zeit der Privatstege
In den 60ern blühte neben dem Eigenbau von Booten auch der Bau von Privatstegen,
bis 1968 die ganze Uferzeile vom Kraftwerk bis zum heutigen Regattamast durch
aneinander gereihte Stege "erschlossen" war. Ein typischer Steg hatte so etwa
zehn Quadratmeter Fläche, eine Sitzbank, Staumöglichkeiten in Form einer Kiste
und oft auch eine Feuerstelle zum Grillen. Die Böschung zur Straße hin, war im
Stil eines Schrebergartens gestaltet. Das Segelboot lagerte entweder auf dem Steg
oder an einer Boje in der Nähe. Noch beliebter war aber ein System, das man
"Rundlauf" nannte. Das Boot hing zwar an einem Ankerstein im See, konnte aber vom Steg aus
ans Ufer gezogen werden. Der Eigentümer des Sees verlangte dann auch einen öffentlichen Zugang
zum See - daher wurde ein Gästesteg gebaut. Heute existiert nicht mehr ein einziger dieser Stege.

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1966 bis heute - 420er GER 3903 - "Oldtimer"
Aus der Anfangszeit des Segelns auf dem Bärensee existieren nur noch wenige Zeugnisse.
Das einzige Segelboot, das aus den 60er Jahren überlebt hat: der
420er GER 3903 - heute genannt "Oldtimer", im Besitz von Dieter Frei. Es dient heute noch als Ausbildungsboot
für die Jugend und wird auch gerne noch bei Regatten eingesetzt. 420er sind nicht gerade
bekannt für ihre lange Haltbarkeit - bei denen aus der damaligen Wundrak-Werft in Neugablonz
scheint das aber anders zu sein. Dieses Boot (Baujahr 1966) war Prototyp und Ausstellungsstück
auf der Messe "Interboot" in Friedrichshafen. Dass es heute noch existiert, verdankt es sicherlich
seiner besonders soliden Bauweise.

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1966 bis 1970 - Erste Regatten am Bärensee
Die ersten Regatten entwickelten sich zögerlich. Die allererste Veranstaltung
gab es 1966 (damals erschien darüber ein Zeitungsbericht im "Allgäuer").
Ein sehr spezieller Modus wurde dafür ausgewählt: Start von einem der Stege
im Nordteil des Sees, Umrundung der Insel und zurück zum Steg.
Der Start erfolgte einzeln, gesegelt wurde einhand und
die Zeitvergütung berechnete sich ausschließlich nach der Segelfläche.
Bereits kurz danach war dem Veranstalter klar, dass diese Wettkampfform keine Zukunft
haben würde und es wurden rasch Dreiecks-Kurse eingeführt, Vorschoter
zugelassen, nach Yardstick berechnet und die Signalgebung an bekannte Standards
angepasst. Ab 1969 war Kurt Bösler Wettfahrtleiter und von da an gab es
regelmäßige Regatten mit festen Regeln.

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1968 - Wie die Seglerhütte entstand
Ob der Verein wirklich ein Vereinsheim brauchen würde, darüber bestand in
den 60er Jahren keineswegs Einigkeit. Viele Segler verfügten über einen Privatsteg
und sahen nicht die Notwendigkeit und andere, die ein Vereinsheim gerne gehabt
hätten, waren auch nicht überzeugt, ob sich der Verein mit dem Bau nicht übernehmen
würde. Andererseits war klar, die Stege würden über kurz oder lang verschwinden
und alle Boote müssten künftig dicht gedrängt auf einer Bootswiese am Ostufer
liegen. Ein entsprechendes Grundstück war vom Verein schon gepachtet worden,
und es erschien nur logisch, auf diesem Gelände auch ein Haus zu errichten.
Die Gelegenheit kam zu Hilfe: in Neugablonz wurden die letzten nach dem Krieg
errichteten Notunterkünfte durch richtige Häuser ersetzt und die alten
Holzhäuser waren günstig zu erwerben, mussten aber selbst zerlegt und
abtransportiert werden. Die Segler ließen sich darauf ein und so lagerte im
Sommer '68 für mehrere Monate ein großer Holzstapel am Bärensee, ohne dass ein
Entschluss zur Errichtung gefasst worden wäre.
Manche der Segler regten schon
an, den Haufen anzuzünden und das Projekt zu begraben. Es hat wohl nie einen
formalen Beschluss gegeben, sondern Einige haben einfach angefangen, ein
Fundament zu mauern, und die Hütte aufzustellen. Ein recht hemdsärmliges
Vorgehen, das sich bei künftigen Vorhaben noch bewähren sollte. Im Frühjahr 1969
war das Vereinsheim fertig.
Die Ausstattung war simpel: kein fließendes Wasser,
alles Trinkwasser musste in Kanistern herbeigeschafft werden, die Klo-Spülung
funktionierte nur mit Seewasser, das in Kübel aus dem See geschöpft werden
musste, die Klärgrube musste regelmäßig geleert werden, kein elektrischer
Strom - Licht, Kühlschrank und Herd funktionierten mit Gas aus einer Flasche,
die Heizung, ein Kachelofen in der Mitte der Hütte. So blieb es lange Jahre.
Nur die Tische, Stühle und Bänke wurden erneuert - dank Spenden der
Aktienbrauerei. Erst Anfang der 80er Jahre erfolgten dann wesentliche
Verbesserungen:
- ein neu gedecktes Dach
- eine Modernisierung des Kachelofens
- ein Geräte- und Maschinenraum für ein Stromaggregat
- Batterielicht im Dachboden
- durchgehendes Pflaster um die Hütte
- Vergrößerung des Vordachs
Nach vielfachen Einbrüchen in den 80er Jahren wurden alle Fensterläden
erneuert und die Schlösser verstärkt.
In den 90er Jahren kam dann noch hinzu:
- eine Verbesserung der Klärgrube
- der Hochtank für die Klospülung
- der Windschutz im Außenbereich
- die Markise an der Südseite
- 230V Beleuchtung als Alternative zum Gaslicht
Seit 2008 ist die Hütte ans öffentliche Stromnetz angeschlossen. Weiterhin gibt es
aber kein fließendes Wasser und keinen Kanalanschluss. Gerade wegen ihrer simplen Ausstattung
hat sie über all' die Jahre ihren Charme als autonomes Wesen bewahrt und ist seit ihrem
Bestehen, selbstverständlicher Mittelpunkt des Vereinslebens.

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1973 - Wie der Anker an den Bärensee kam
Seit vielen Jahren steht vor der Seglerhütte ein großer Anker. Ein Fischer hatte den
Stockanker vor der italienischen Küste
gefunden und geborgen. Dass er nun bei uns steht, ist das Ergebnis einer
Mittelmeerreise von drei Bärenseeseglern im Jahre 1973. Theo Serf, Herbert Schäfer und Josi Oppholzer ersteigerten
das gute Stück und
transportierten es, in drei Teile zerlegt, an den Bärensee - mit zwei Meter Länge und fast
300 kg Gewicht passte es in keinen PKW. Der Dorfschmied von Hirschzell, der unvergessene Rudolf Häutle, hat
den Anker wieder zusammengefügt. Die Gedenktafel erinnert an die Ereignisse.

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1974 bis heute - Klassenpolitik - die Entwicklung der Bootsklassen am Bärensee
In den frühen 70er Jahren vollzogen die Bärensee-Segler einen grundsätzlichen Wandel.
Bis dahin stand der Stolz auf einen eigenen Zugang zum Wasser mit Bootsliegeplatz im
Mittelpunkt, danach war es der sportliche Wettbewerb. Den entscheidenden Impuls in dieser
Sache lieferte ein Neuzugang: Hans Müller, damals aktiver Korsarsegler, war 1971 von
Norddeutschland nach Hirschzell gezogen und Mitglied der Seglergemeinschaft geworden.
Er brachte nicht nur ein Boot mit, das ganz auf der Höhe der Zeit war, sondern auch die
Fähigkeit, dies wettkampfmäßig zu segeln. Die Einheimischen machten zunächst große
Augen, dann war ihnen klar, dass die Zeit der exotischen Eigenbauten vorbei war.
Um den Klassenwildwuchs zu beenden und eine gesunde Wettkampfbasis zu schaffen,
beschlossen die Segler nach der Saison 1973 eine strenge Klassenpolitik einzuführen.
Neue Mitglieder sollten demnach nur noch aufgenommen werden, wenn sie bereit waren,
einen durch die Klassenpolitik vorgesehen Bootstyp zu segeln - zunächst: Korsar, 420er,
Finn-Dinghy, Vaurien und 470er. Interessanterweise gab es zu diesem Zeitpunkt noch keinen
einzigen 470er am Bärensee. Der hatte gerade den olympischen Status erhalten und erlebte
einen enormen Boom. Viele Segler vom Bärensee hatten die Absicht, auf diesen Zug aufzuspringen
und zum Saisonstart 1974 lagen vier nagelneue 470er am Bärensee. Später wurden es noch mehr
und der 470er entwickelte sich in kurzer Zeit zur dominierenden Klasse. Dagegen gab es kein
weiteres Interesse an den Klassen Vaurien und Finn-Dinghy, sodass diese Ende 1975 wieder
fallen gelassen wurden. Damit waren es nur noch drei Klassen: Korsar, 470er und 420er -
allesamt Zweimannboote. So schnell, wie die 470er Welle gekommen war, so schnell ging sie
auch wieder zu Ende. Es hatte sich gezeigt, dass der 470er kein besonders langlebiges und
wertstabiles Boot war. Für Olympiateilnehmer war dieser Nachteil eher zu verschmerzen, als
für Breitensportler. Die besannen sich auf den 420er und den Korsar, der zu jener Zeit
zumeist in Holz gebaut wurde und ein langes Bootsleben erwarten ließ. Damals war es üblich,
die Vereinsregatten in zwei Kategorien auszutragen. Korsare und 470er segelten
vergütungslos in der "Königsklasse" gegeneinander, während die 420er und alle anderen Boote
in der zweiten "allgemeinen Klasse" segelten. Demnach gab es auch immer zwei Vereinsmeister.
Ende der 80er Jahre ging diese Ära zu Ende, als die Teilnehmerfelder in der
"allgemeinen Klasse" stark zurückgegangen waren. Schon in den 70er Jahren war klar
geworden, dass die beschlossene Klassenstruktur einen fundamentalen Mangel hatte: es gab
keine Einhandklasse. Das Finn-Dinghy hatte sich in der Anfangszeit am Bärensee nicht
durchsetzen können und der kostengünstige Laser war am Bärensee quasi "verboten". Allen
Versuchen einer Einführung wurde mit allgemeinem Misstrauen begegnet. Klaus Glüder hatte
bereits 1980 einen Laser. Da ihm jedoch ein Liegeplatz am Bärensee verweigert wurde, gab er
das Projekt wieder auf. Zum zweiten Versuch kam es 1984, als Uli Huber für sich eine
Ausnahmegenehmigung erwirkte. Der Niedergang der "allgemeinen Klasse" bei den Regatten
am Bärensee führte zu einem allmählichen Umdenken und rasch etablierte sich die Laserklasse
als eigene Startergruppe bei der Sommerregatta. In den 90er Jahren schaffte der Verein die
Klassenpolitik ab und kaufte 1994 zwei Laser für die Vereinsjugend. Selbst bei den
Vereinsregatten durften diese nun starten. Weitere Exemplare kamen dazu, sodass der Laser
heute die zahlenmäßig dominierende Bootsklasse am Bärensee ist.
Beinahe hätte auch den Optimisten am Bärensee der Ausschluss getroffen, da auch er kein
politisch genehmer Bootstyp war. Fast allen war klar, dass er keine Konkurrenz zu den
etablierten Bootsklassen sein konnte und gefördert werden sollte. Somit kamen ab 1983
die ersten Optis an den Bärensee. Heute ist es selbstverständlich, dass die Kinder ab
dem Alter von sieben Jahren mit ihm das Segeln erlernen, bald an Wettkämpfen teilnehmen
und sich auf den Umstieg in andere Bootsklassen vorbereiten.
Die harten Auseinandersetzungen um die jahrelang praktizierte Klassenpolitik sind heute
Vergangenheit. Ein wegweisender Gedanke hat sich aber erhalten: bevorzugt solche Bootsklassen
am Bärensee einzuführen, die sich auch anderswo etabliert haben und daher den sportlichen
Wettbewerb mit anderen Seglern erlauben. Eine gewisse Vielfalt ist keineswegs schädlich,
sondern spiegelt vielmehr die Vielfalt unserer Sportart wieder.

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1988 (2004) - Yachtbeichte - die Kenterung
Eine ganz kuriose Situation ereignete sich im September 1988 auf dem Bärensee. Viele Jahre später
hat einer der Beteiligten dann diese literarische Verarbeitung im Segelmagazin "Yacht" (Ausgabe 3/2004)
als "Beichte" veröffentlicht:
(Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Delius Klasing Verlags)

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2006 - 50 Jahre Bärensee - das Fest
2006 feierte der Bärensee 50sten Geburtstag. Die VWEW und alle Vereine am See feierten mit. In der Allgäuer Zeitung
erscheint eine große Ankündigung. Die Segler haben Boote aufgebaut, es gab
ein Informationszelt, Gelegenheit zum Mitsegeln und natürlich: Essen und Trinken für die Besucher. Viele Hundert nutzten die Gelegenheit, bei
bestem Wetter einen Ausflug an den Bärensee zu machen.
Einige Wochen nach der Veranstaltung besuchte uns anlässlich der Herbstregatta ein Redakteur der Allgäuer Zeitung. Danach erschien diese Reportage in der AZ.

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2007 - Christian Schneider - Optiliga-Meister
Die Saison 2007 verlief für einen unserer Segler ganz besonders erfolgreich: Christian Schneider. Er konnte die Einzelwertung der Allgäuer Optiliga
gewinnen. Im Vorgriff erschien in der Allgäuer Zeitung diese Reportage. Und dann hat es tatsächlich geklappt. Wenn er auch behauptete,
er würde gar nicht trainieren, so wissen wir es doch besser: gerade die interne Konkurrenz am Bärensee ist eine gute Schule. Das Siegerbild von der
Abschlussregatta auf dem Rottachsee zeigt das ganze Team vom Bärensee.
Beinahe wäre es Christian gelungen, im folgenden Jahr 2008 den Titel zu verteidigen - am Ende war es dann
doch nur der zweite Platz nach einem Kopf-an-Kopf Rennen, das über die ganze Saison gegangen war.

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2008 - Elektrifizierung der Seglerhütte
Die Seglerhütte war für lange Jahre nicht an öffentliche Versorgungsnetze angeschlossen. Der elektrische Strom
musste mit Hilfe eines Generators im "Maschinenraum" selbst erzeugt werden. Ein Batterielicht sorgte für eine Art
Notbeleuchtung, solange der Generator nicht lief. Die notorisch leeren Bleiakkus sollten schließlich mit Hilfe
von Sonnenstrom nachgeladen werden. Aber bevor diese Verbesserung in Betrieb ging, tat sich im Jahr 2006 eine neue
Option auf.
Die VWEW planten zwischen den beiden Kraftwerken des Bärensees und des Bachtelsees ein Erdkabel zu verlegen.
Im Zuge dieser Arbeiten sollte eine normale Versorgungsleitung zur Seglerhütte gelegt werden - eine einmalige Gelegenheit,
die so schnell nicht wieder kommen würde und zumindest die sonst unerschwinglichen Kosten für die Verlegung eines Kabels
deutlich dämpfte. Im Winterhalbjahr 2007/2008 wurde dann tatsächlich das Kabel gelegt und im Sommer 2008 schrittweise die
Installation vorgenommen.
Neben vielen Arbeitsstunden der Mitglieder (besonders von Alfons Schweiger und Dieter Frei) war es auch die
großzügiger finanzielle Unterstützung der
Stadt Kaufbeuren und der
Vereinigten Wertach Elektrizitätswerke (VWEW), welche
das Großprojekt überhaupt gelingen ließ. Hier sind die Bilder von den Arbeiten: der Stromanschluss ist bereits
auf unserem Gelände, das Material liegt bereit, die Erdarbeiten zur Verlegung des Kabels sind im Gange.
Jetzt geht es um die eigentliche Installation in der Hütte. Die Seglerhütte ist eine einzige Baustelle.
Die komplizierte Installation verlangt die Einweisung der Mitglieder durch den Meister selbst: "es wurde Licht"!
Am 11.7.2008 hat VWEW Geschäftsführer Jürgen Siegert der SGB feierlich einen Spendenscheck in Höhe von 1.250 Euro für den Stromanschluss überreicht.
Die Vorstandsmitglieder der SGB und des ASV Hirschzell bedankten sich recht herzlich bei der VWEW sowie bei der Stadträtin Katharina Wiedemann
für ihre tatkräftige Unterstützung.

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2009 - Der Bärensee als Buch
Große Ehre für einen kleinen See: der Augsburger Wißner-Verlag hat unter den 200
bayerischen Segelrevieren die 15 schönsten ausgewählt und in Buchform präsentiert.
Es mag machem wie ein Wunder erscheinen, aber auch der Bärensee ist dabei.
Hart am Wind in Bayern, Die schönsten Segelreviere
von Matthias Schalla.
Die Seiten 134 und 135 sind unter dem Titel Segeln im Kleinformat: Der Bärensee
unserem See und unserer Vereinsgeschichte gewidmet.
Damit nicht genug - auf Seite 132 ist ein großformatiges Foto von Ulla Nothelfer bei der
Teilnahme an der deutschen Korsarmeisterschaft 2004 auf dem Alpsee bei Immenstadt.
Auch jenes Revier, das für viele von uns zur zweiten Heimat geworden ist, hat ganz
zu Recht seinen Platz im Buch gefunden. Wer ganz genau hinschaut, entdeckt auf Seite 106 noch ein weiteres
Bärensee Boot bei seinem Ausflug an den Waginger See.
Das Buch kann für 19,80 Euro in jeder gut sortierten Buchhandlung erworben oder direkt beim
Verlag bestellt werden.

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